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trennung nach elf jahren und drei monaten

nach elf jahren und drei monaten sowie 135.000 gemeinsamen kilometern habe ich meinen r19 jetzt in einen renault kangoo eingetauscht. die knapp 15 jahre haben sich doch ziemlich bemerkbar gemacht... es ist schon ein komisches gefühl, meinen treuen weggefährten nach 135 monaten einfach so weg zu geben... aber die freude über den "neuen" lässt den abschiedsschmerz doch vergessen... hier einige daten zum vergleich:


renault kangoo rxe                             renault 19 chamade gtr

erstzulass.:30.01.2000                      30.04.1992

kaufdatum: 05.03.2007                     27.11.1995

km: 70.202                                    37.981

                                                   (genau 173.000 bei verkauf)

leistung: 55kw/75ps                          43kw/58ps

farbe: blau metallic                           tundragrün

kfz-zeichen: ler-ac 576                    gf-dk 329

Gott sei dank konnte ich den r19 noch zu einem halbwegs passablen preis verkaufen. den neuen habe ich auch zu recht fairen konditionen bekommen. bis jetzt bin ich ziemlich zufrieden mit dem neuen gefährt, auch wenn die boxen ziemlich besch...eiden klingen. aber ich habe im netz eine recht coole lösung gefunden, wie ich die magnat-boxen, die ich aus dem r19 rausgenommen habe, unterbringen kann. mal schauen, wie ich den einbau dann realisiere. der größte faktor wird dabei wieder mal die zeit sein...

ich hoffe, dass ich mit dem neuen wagen genau so viel freude habe, wie mit meinem letzten und dass er mich ebenso treu begleitet!

3 Kommentare 6.3.07 18:50, kommentieren

Herbergsuche in Weener - Bericht über die Weihnachtsfeier der LKG Weener

heidi tempel aus unserem vorstandsteam in weener verfasste für das nachrichtenblatt des ogvs folgenden artikel:

Eine ungewöhnliche Mission verfolgten ca. 80 Personen der Gemeinschaft Weener am 3.Advent. Sie zogen mit einem Bollerwagen voller Süßigkeiten, Regenschirmen und  warm eingepackt durch das beschauliche Weener, um sich auf eine Reise nach Bethlehem zu machen. Christian Sawall  stellte dabei heraus, was es heißt, auf dem Weg zu sein und keinen Platz für sich zu finden.

Bei der ersten Stadion, einem Parkplatz mitten in der Stadt, begegneten sie  Hirten am Feuer, die von ihrem Schicksal als Ausgestoßene der Gesellschaft berichteten. Sie hatten von dem Kind gehört und wollten es suchen gehen, um ein Zuhause für ihre Seele zu finden und alles was sie bedrückt,  abgeben zu können.

Symbolisch bekam jeder der Teilnehmer einen Stein der den Gedanken an die eigene Last verdeutlichen sollte. Mit den Hirten ging es dann weiter zur nächsten Stadion, wo die drei Könige schon warteten. Sie erzählten von ihrer Ratlosigkeit in dieser Welt, an das Richtige zu glauben. Auch sie waren auf der Suche! Zwischen den einzelnen Sprechszenen wurde gesungen und an die kleinsten Wanderer kleine Stärkungen verteilt.

Die letzte Station war dann bei einem „Wirt“, der verdutzt über die versammelten Wanderer und über die Frage nach einer Herberge die Tür zu seiner Werkstatt öffnete.

Sie war vorher beeindruckend zu einem Stall umfunktioniert worden, in dem dann auch Maria und Josef ( die Beiden heißen wirklich so!) an der Krippe saßen. Christian machte in seiner Andacht deutlich, was es heißt, bei Jesus Zuhause zu sein und seine Last (Stein) abgeben zu können. Nach dem ca. einstündigen Marsch ging es dann zurück ins gemütliche Gemeindehaus, wo Salat und heiße Würstchen warteten.

Einige Gedichte und Geschichten rundeten die Feier ab.

Es war ein tolles Erlebnis diese Reise, die Dank der guten „Schauspieler“ noch lange im Gedächtnis bleibt und uns die Geburt Jesu wieder ganz groß werden ließ.

1 Kommentar 22.12.06 22:30, kommentieren

viel erlebt - von der graduierung bis zum willow-kongress und noch weiter - news vom 14.11.2006

mein freund und bruder markus hat seinen letzten blog-eintrag wie folgt eingeleitet: "poste nie über eine begebenheit, die länger als 24 stunden her ist..."

ich bin jetzt mal so frei und setze mich ganz dreist über diese regel hinweg. ich fange nämlich bei einer begebenheit an, die schon mehr als anderthalb wochen her ist: bei der

graduierungsfeier.

wir schreiben freitag, den 03.11.2006 - eine echte weltreise steht bevor. rund 770 km gen süden wird es gehen, genauer gesagt auf den chrischonaberg bei basel. dankbarerweise holen mich malte und sinika ab, sodass ich zum einen nicht mein altes auto quälen muss und zum anderen mal ganz entspannt als beifahrer im fond des von papa brinkmann geliehenen passats platz nehmen kann. das hat auch den vorteil, dass ich während der etwa sechseinhalbstündigen fahrt noch ein bisschen dienstlich werden und den impulstag am sonntag vorbereiten kann.

wir kommen so gegen 16.30 in der schweiz an. die fahrt ist gut und reibungslos gelaufen. wir haben uns echt nett unterhalten und auch dienstlich gesehen habe ich ein bisschen was geschafft. nach dem einchecken in das "haus zu den bergen" (hzb??? kommt das einem taborianer nicht irgendwie bekannt vor...???) gibt es erst mal eine ausführliche führung über das chrischona-gelände. interessant dabei ist, wie viele parallelen es dabei in der geschichte der chrischona-pilgermission und der des dgd gibt ...

nach einem steh-buffet geht es dann abends an den akt der graduierung. der erste teil ist schwerpunktmäßig von dem theologischen vortrag von lothar käser mit dem verheißungsvollen titel "täter oder wohltäter? der beitrag des missionars zur entwicklung von nichtchristlichen gesellschaften und kulturen." geprägt. so interessant der vortrag auch ist - irgendwie haben wir vieles von dem, was herr käser in diesem vortrag sagte, schon im studium gehört und irgendwie passte der vortrag nicht wirklich in das setting. da fand ich den vortrag von reiner riessner zur graduierung 2004 noch wesentlich angebrachter. damals hieß der vortrag: "am praktischsten ist immer noch eine gründliche exegese" - oder so ähnlich. dabei baute er aber auch den anlass der veranstaltung - die graduierung - und auch die hauptpersonen des abends - die graduierenden - in seinen vortrag mit ein. das habe ich - und nicht nur ich - an unserer graduierung vermisst. auch für die gäste, die mit theologie nichts am hut haben, ist es ein äußerst unbarmherziger vortrag...

nach der pause geht es dann an die graduierung - der wirkliche höhepunkt des abends. das geistliche wort kommt von dr. paul kleiner und geht über das thema "reiche bettler". in diesen letzten worten von martin luther (fürwahr, wir sind alle bettler) können gerade wir pivds uns schon deutlich mehr wiederfinden,

dann folgt die zeugnisübergabe (bruder heiko hat sogar mit auszeichnung den first class geschafft!!) und eine ausführliche foto-session, die hier teilweise begutachtet werden kann.


sehr cool finde ich auch, dass meine eltern und mein onkel john diese weite reise auf sich genommen haben, um meiner graduierung beizuwohnen.

am samstag so gegen 11 uhr geht es dann die 770km zurück. wir merken deutlich, dass wir doch ziemlich geschafft sind von der reise, aber dennoch schaffe ich es, die vorbereitungen abzuschließen für den

impulstag

der impulstag war das große revival von bhadrachalam. meine aufgabe war, mit einem fitten team das kinderprogramm an dieser gemeinschaftskonferenz des ogv zu gestalten. im vorfeld haben wir dabei entschieden, den auszug aus ägypten nachzuerleben und dabei ausschnitte aus dem film "der prinz von ägypten" zu zeigen - im grunde vom programm her also ein remake des jungschartags 2002 des ohofer gemeinschaftsverbandes (ebenfalls ogv ).

bei der abholung der kinder aus dem hauptprogramm der eltern sind wir mitarbeiter als israeliten verkleidet dann auf die bühne gekommen. ich habe bei der begrüßung nur hebräisch gesprochen (zum glück war keiner da, der wirklich hebräisch konnte...) und dann haben wir das begrüßungs-bewegungslied "aramsamsam" mit der ganzen gesellschaft durchexerziert. sie haben tatsächlich so ziemlich alle mitgemacht. auf diese begrüßung haben wir dann in der mittagspause vielfach ein großes kompliment bekommen. ein elternpaar kam sogar zu mir und sagte, dass ihre tochter eigentlich gar nicht zum kinderprogramm wollte. nach dieser begrüßung wollte sie dann aber doch ... da zeigt es sich mal wieder, wie sehr Gott durch ein gutes, kreatives team wirken kann...

das programm lief dann auch gut und reibungslos. das theaterstück ging gut vonstatten, die technik spielte auch mit und die rund 100 kinder waren auch gut bei der sache.

Nachmittags ging es dann mit noch gut 50 kindern durch die wüste zum berg sinai. dort bauten wir ein goldenes kalb und bekamen von moses im wahrsten sinne des wortes die leviten gelesen.

alles in allem war der impulstag richtig gut. bhadrachalam es hat spaß gemacht, mit einem so fitten, engagierten und kreativen team zusammen zu arbeiten. auch wenn das wochenende recht stressig war.

Nach einer arbeitsreichen woche (ich hatte ja auch noch den Gottesdienst am 12.11. vorzubereiten) ging es dann am donnerstag nach bremen zum

willowcreek-kongress

um viertel vor sieben (morgens!) trafen wir uns bei eduard, um gemeinsam nach bremen aufzubrechen. wir kamen rechtzeitig zur startveranstaltung an. nähere berichte zum kongress findet ihr hier.

die vorträge waren ziemlich durchwachsen, aber alle an sich gut. höhepunkt war sicherlich der vortrag von michael herbst am donnerstag abend. er hat wirklich den kern auf den punkt getroffen. man hat gemerkt, dass er wirklich in der materie drinsteckt. er trifft punktgenaue analysen, bleibt aber nicht bei den analysen stehen, sondern zieht auch die konsequenzen aus den ergebnissen.

absolut witzig war auch jack groppelt am freitag. er war wirklich mitreißend und inspirierend zugleich. er erzählte von wildschweinen, die man im gebüsch vermutet und vor denen man dann angst hat, obwohl sie gar nicht da sind... allein sein vortragsstil war so cool, dass man einfach mitgerissen wurde.

gordon mcdonald hatte den seelsorgerlichen part des kongresses. auch dieser hat wieder einmal so richtig gut getan. er hat praktische tipps dafür gegeben, wie man als leiter auch im alltag überlebt. anhand des beispiels von aaron und mose hat er deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich wie mose ein zelt zu schaffen, in dass man sich zurück ziehen kann, um mit Gott zu reden und neue kraft zu tanken.

ich könnte noch unendlich viel mehr schreiben, aber das würde jetzt erst mal den rahmen sprengen. demnächst mehr auf der (bereits oben verlinkten) zusatzseite "MY WILLOW" .

okay, und zum guten abschluss (für die leute, die wirklich zeit zu haben scheinen und auch das hier noch lesen ):

der Gottesdienst am 12.11.

dieser Gottesdienst wurde vom weeneraner ec jugendkreis vorbereitet. thema war: "interessant - suchet der stadt bestes".dabei ging es um die stelle in jeremia 29, in der gott durch den propheten das volk auffordert, in der babylonischen gefangenschaft nicht den kopf in den sand zu stecken, sondern der stadt bestes zu suchen und erst einmal in babylon sesshaft zu werden. übertragen habe ich das ganze auf unsere heutige situation, wie wir andere menschen sehen. ob wir ein echtes interesse an ihnen haben, oder ob wir vielmehr nicht auf unterschiedlichkeiten herumreiten.

umrahmt wurde die predigt von einem witzigen theaterstück- einer szene an einer supermarktkasse, an der sehr häufig - auf verschiedene arten und weisen - das wort "interessant" benutzt wurde. es wurde viel gesungen und im vorfeld auch der saal neu dekoriert und auch die sitzordnung mal anders gestaltet. etliche haben diese sitzordung als wirklich gut und einladend empfunden. da gibt es sicherlich noch mal ordentliche diskussionen - schaun mer mal!

okay, jetzt war das aber auch genug an input - dann mal bis zum nächsten mal - seid gesegnet!

2 Kommentare 14.11.06 11:51, kommentieren

viel zu tun - news vom 07.11.06

man, zur zeit ist wirklich so richtig viel zu tun. nachdem ich am vergangenen wochenende in der schweiz zu meiner graduierung war, war am vergangenen sonntag dann das große revival von bhadrachalam auf dem impulstag. da ich aber am donnerstag nach bremen auf den willowcreek -kongress fahre und ich bis sonntag auch noch eine predigt fertig haben muss, habe ich gerade echt keine zeit, von meinen erlebnissen zu berichten von daher muss ich euch erst einmal auf kommende woche vertrösten ... ich habe so viel zu tun, dass ich sogar meinen freien tag heute sausen lassen muss. aber spaetestens am naechsten dienstag wird es dann jede menge berichte von der graduierung, dem bhadrachalam-comeback, vom willowcreek-kongress und auch von dem gottesdienst am 12.11. geben ... bis dahin: SEID GESEGNET!

2 Kommentare 7.11.06 15:17, kommentieren

wasserstand - news vom 01.11.06

okay, wie versprochen: ab november gibt es news von mir. ich bin jetzt auf den tag genau ein viertel jahr in weener. einerseits ist es schon verrückt, wie schnell die zeit vorbei geht, andererseits kommt es mir (und nicht nur mir, wie mir jemand bestaetigte) schon viel laenger vor, dass ich hier waere. das spricht vielleicht dafüür, dass ich mich doch schon recht gut hier in meinen dienst hineingefunden habe. was genau meine aufgaben hier in der lkg und im ec weener sind, könnt ihr auf der zusatzseite "my job" nachlesen.

alles in allem kann ich behaupten, dass ich bis jetzt eigentlich gut fuß gefasst habe. sicherlich gab es auch schon höhen und tiefen, freudige erlebnisse sowie ernüchterungen oder enttaeuschungen. aber ich glaube, dass das nicht nur zu jedem job, sondern auch zu jeder gemeinde einfach dazugehört. und wenn alles nur glatt laufen würde, wie soll man denn da wachsen?

auf jeden fall habe ich hier schon eine menge netter leute kennen und schaetzen gelernt. auch wenn die ostfriesen immer als ein aeußerst stures volk gelten, so muss ich doch sagen: sie sind überaus gastfreundlich, aufgeschlossen, lieb und nett. ich hatte bis jetzt noch nirgends den eindruck, dass ich irgendwo nicht willkommen war oder dass ich gerade die menschen in ihrem lebensrythmus gestört habe. ich glaube, dass die leute hier wesentlich offener einander gegenüber sind, als es vielleicht in meiner heimat der fall ist. man ist sofort auf du und du, wird gleich zum tee eingeladen und freundlich empfangen.

also kurzum: es geht mir gut bei den ostfriesen! kommendes wochenende geht es für mich aber in die schweiz. am theologischen seminar chrischona bekommen wir im rahmen unserer graduierungsfeirer unseren ba verliehen. tja, nach "hause" nach tabor waere die anreise nicht ganz so weit gewesen. aber zum glück holt mich malte mit seiner frau sinika hier in weener ab, und so fahren wir gemeinsam die rund 700km in die schweiz. das ist nicht nur preislich günstiger ... leider muss ich am samstag bereits wieder zurück in weener sein. gerne haette ich zumindest das wochenende mit meinen eltern in der schweiz verbracht.

allerdings hat mir da der dienst einen strich durch die rechnung gemacht: am sonntag ist in leer der gemeinschaftstag des ostfriesischen gemeinschaftsverbandes (ogv). da bin ich leitend verantwortlich für das kinderprogramm. endlich wird dann auch bhadrachalam mal wieder zum leben erweckt. so schade es auch ist, dass ich schon so früh wieder aus der schweiz weg muss, so sehr freue ich mich dennoch auch auf den impulstag.

okay, so weit erst mal der erste wasserstandbericht. ich glaube, dass das jetzt auch lang genug war. ich werde dann nach der graduierung und nach dem impulstag wieder mal bloggen. be all blessed!

1 Kommentar 1.11.06 00:00, kommentieren